Jakob Richter

Statistik, R, Fotografie und Sonstiges

apply() hoch 3

Nach dem Beitrag zu lapply() und sapply() möchte ich hier nun das etwas mächtigere (?) apply() vorstellen, was man in R wohl kaum missen will.

Ich werde kurz zeigen wie mit apply() Matrizen und data.frames zeilen- sowie spaltenweise Ausgewertet werden können. Nach dieser sehr leichten Übung widmen wir uns einem etwas trickreicherem Beispiel, in dem wir mehrere gleichartige Tabellen (also Matrizen bzw. data.frames) der gleichen Zeilen- und Spaltenanzahl vorliegen haben. Hier möchten wir die Informationen aus immer den gleichen Zellen zusammenfassen.
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Workflow für Simulationsstudien

Eine häufige Aufgabe ist es, für verschiedene Parameter ein und die selbe Simulation mit R durchzuführen und dann die Ergebnisse auszuwerten. Persönlich bevorzuge ich es, erst alles zu simulieren und dann auszuwerten. Dieses Vorgehen hat mehrere Vorteile: Bei langandauernden Simulationen müssen diese nur einmalig ausgeführt werden. Außerdem: Wenn ich mit meiner Auswertung unzufrieden bin, kann ich einfach die Auswertungsprozedur modifizieren ohne noch einmal alles durchlaufen lassen zu müssen und der Quelltext ist auch nachvollziehbarer. Insbesondere ist das Vorgehen aber auch angepasst auf die grafische Darstellung und Auswertung mit ggplot2.
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  • 2012 (28)